Historischer Motorsport, was versteht man darunter?
Während es bei touristischen Oldtimerausfahrten gelassen zugeht, dreht es sich bei Oldtimer -Gleichmäßigkeitsprüfungen schon mehr um den sportlichen Ehrgeiz, auch wenn die Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen auf öffentlichen Straßen unter Einhaltung aller Verkehrsregeln unterwegs sind. Auch wenn hier sportliches Fahrkönnen gefragt ist, handelt es sich nicht um Fahren auf Bestzeit. Es werden nur geringe Durchschnittsgeschwindigkeiten unter Einhaltung der StVO gefahren. Das Fahren mit einem sogenannten Roadbook mit vielen Gleichmäßigkeitsprüfungen, Überwachung des Temposchnittes sowie Aufgabenstellung nach topografischen Karten erfordert sehr viel Konzentration. Jede Abweichung von den Vorgaben wird mit Strafsekunden belegt. Fehlerquellen, wie z.B eine zu früh oder zu spät gedrückte Stopuhr, ein fehlerhaft laufender Tripmaster, eine falsche Ansage des Beifahrers oder ein nervöser Gasfuß gibt es genug. Letztendlich kommt es also immer auf das Zusammenspiel Fahrer / Beifahrer an.